Cold War
Erste Einblicke von Felix
Entwickler: Mindware
Herausgeber: RuneSoft
System: Mac OS X
Erscheint: Sommer 2006 in Deutsch
Demo: n.v.
Genre: Action
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 30-35 ¤
Freigabe: ab 16 Jahren, Infos zur USK
In Cold War verkörpert der Spieler den amerikanischen Journalisten Matthew Carter, der zu Zeiten des Eisernen Vorhangs eine politische Verschwörung innerhalb der USSR wittert und dabei schon vom Pulitzerpreis träumt. Doch bei einem vermeintlichen Treffen 1986 des Inlandgeheimdienstes KGB mit CIA Agenten wird Carter entdeckt und landet zunächst im Gefängnis. Nun gilt es, durch Geschick aus der politischen Haft zu entfliehen, bevor Carter in ein sibirisches Gefangenenlager deportiert oder gar getötet wird... denn der Komplott möchte schließlich noch ans Tageslicht gebracht werden – zumindest aus Carters Sicht.
Doch es gibt nicht nur selbstgebastelte Waffen in Cold War. Eine russische AK-47, ein Revolver oder Granaten fehlen ebenso wenig wie feines Geheimagenten-Spielzeug. Zu erwähnen sei da beispielsweise eine Fotokamera mit Röntgenblick, die aber auch elektrische Impulse abfeuern kann und Gegner so zu Boden gehen lässt. Außerdem gibt es Zigaretten, um Wachen von ihren Posten zu locken oder Steinschleudern.
Für Abwechslung sorgen kleine Spezial-Aufträge: So müssen einige Personen an Wachen der Roten Armee vorbeigeschleust werden. Im Gegenzug helfen diese Personen aber den Komplott aufzudecken bzw. geben wichtige Hinweise, um voranzukommen.
Um den Spionage-Alltag etwas aufzulockern, bietet Cold War immer mal wieder kleine Zwischensequenzen im Comic-Stil. Sie erklären beispielsweise Hintergründe der Geschichte und sind eine willkommene Abwechslung zu den über lange Strecken trist eingerichteten Räumen der Sowjets.
Negativ sei noch zu erwähnen, dass einen die Wachen oder sonstige Gegner sehr leicht ausfindig machen. Selbst in den dunkelsten Ecken ist es schwer, unerkannt zu bleiben. Einmal entdeckt, sieht es schlecht für Carter aus, weshalb die Schnellspeicher-Taste in brenzligen Situationen zum wichtigen Helferlein wird.
Die musikalische Untermalung reicht von spannungsgeladenen Klangabfolgen hin zu passenden russischen Stimmen der beteiligten Charaktere. Allerdings herrscht ab und an auch Totenstille, so dass man sich vollkommen auf das Anschleichen konzentrieren kann.
Von Lenins Mausoleum bis nach Tschernobyl
In typischer Stealth-Manier schleicht sich Carter durch Sowjet-Hochburgen wie etwa Tschernobyl oder das berüchtigte Gefängnis Lubjanka in Moskau, aber auch der Rote Platz ist Schauplatz in Cold War. Dabei fällt dem geneigten Spieler sofort die Ähnlichkeit zu Splinter Cell auf, in dem Sam Fisher durch die Welt schlich. Doch nichts desto trotz haben die Cold War Entwickler auch eigene Ideen ins Spiel einfließen lassen, so ist Matthew Carter sehr geschickt und kann aus herumliegenden Gegenständen wirksame Werkzeuge basteln, um seinen Gegnern wie der Specnaz, einer Spezialeinheit, Schnippchen zu schlagen. Immer mal wieder liegt hier und dort eine technische Dokumentation auf Schreibtischen oder in Aktenschränken, die es einzusammeln gilt, je mehr Carter gefunden hat, desto größer wird der Erfahrungsschatz von Carter, was wiederum bedeutet, dass er noch bessere Werkzeuge basteln kann.Doch es gibt nicht nur selbstgebastelte Waffen in Cold War. Eine russische AK-47, ein Revolver oder Granaten fehlen ebenso wenig wie feines Geheimagenten-Spielzeug. Zu erwähnen sei da beispielsweise eine Fotokamera mit Röntgenblick, die aber auch elektrische Impulse abfeuern kann und Gegner so zu Boden gehen lässt. Außerdem gibt es Zigaretten, um Wachen von ihren Posten zu locken oder Steinschleudern.
Für Abwechslung sorgen kleine Spezial-Aufträge: So müssen einige Personen an Wachen der Roten Armee vorbeigeschleust werden. Im Gegenzug helfen diese Personen aber den Komplott aufzudecken bzw. geben wichtige Hinweise, um voranzukommen.
Um den Spionage-Alltag etwas aufzulockern, bietet Cold War immer mal wieder kleine Zwischensequenzen im Comic-Stil. Sie erklären beispielsweise Hintergründe der Geschichte und sind eine willkommene Abwechslung zu den über lange Strecken trist eingerichteten Räumen der Sowjets.
Negativ sei noch zu erwähnen, dass einen die Wachen oder sonstige Gegner sehr leicht ausfindig machen. Selbst in den dunkelsten Ecken ist es schwer, unerkannt zu bleiben. Einmal entdeckt, sieht es schlecht für Carter aus, weshalb die Schnellspeicher-Taste in brenzligen Situationen zum wichtigen Helferlein wird.
Grafik und Sound
Zwar ist die Grafik nicht mehr das Neuste vom Neusten, ist aber dennoch nett anzusehen. Effekte wie Feuer oder Rauch runden die Grafik ab. Als kleiner Kritikpunkt seien die Level genannt, hier täte ein wenig Farbe sicherlich ganz gut, aber nun gut, die grauen Farben vermitteln den wohl eher tristen Alltag zur damaligen Zeit. Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass einige Texturen recht verwaschen wirken, dafür aber umso mehr glänzen.Die musikalische Untermalung reicht von spannungsgeladenen Klangabfolgen hin zu passenden russischen Stimmen der beteiligten Charaktere. Allerdings herrscht ab und an auch Totenstille, so dass man sich vollkommen auf das Anschleichen konzentrieren kann.
Fazit
Cold War ist empfehlenswert für jeden Stealth-Action Fan, hat man Splinter Cell geliebt, wird man auch an Cold War seine Freude haben. Die Grafik und die damit vermittelte Stimmung können wie auch Matthew Carters Bastelkünste überzeugen und gibt dem Spiel sein eigenes Markenzeichen, dennoch wirkt Cold War an einigen Stellen etwas unausgegoren.
POSITIV
- Carters Bastelkünste
- stimmungsvolle Kulisse
- abwechslung durch Zwischensequenzen im Comic-Stil
- gute Verschwörungsgeschichte
- stimmungsvolle Kulisse
- abwechslung durch Zwischensequenzen im Comic-Stil
- gute Verschwörungsgeschichte
NEGATIV
- Levels wirken teils zu trist
- Gegner sind teilweise zu schwer
- einigen Stellen etwas unausgegoren
- Gegner sind teilweise zu schwer
- einigen Stellen etwas unausgegoren
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
(n.v.)
fortgeschritten
gut
(n.v.)
fortgeschritten
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 1,6 Ghz 256 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.9 DVD-Laufwerk |
G5 / Core 1,8 Ghz 512 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.9 |
G5 / Core 2 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4 |
iMac Core Duo 2 Ghz 1024 MB RAM ATI Radeon X1600 (128 MB) |





