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Warrior Kings

Erste Einblicke von Felix

Entwickler: Black Cactus
Herausgeber: Feral
System: Mac OS X, Mac OS Classic
Erscheint: Sommer 2003 in Deutsch
Demo: Ja, Download now!
Genre: Strategie / Wirtschaft
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 40-45 ¤
Freigabe: ab 12 Jahren, Infos zur USK
Artos, ein junger Adliger, wird Zeuge wie sein Vater aus politischen Gründen aus dem Königreich gejagt wird. Nachdem sein Vater außer Landes geschafft worden ist, sichern sich obskure Priester die Macht. Artos selbst wandert kurze Zeit später aus, um die Kriegskunst zu studieren. Beim erlernen der Kriegskunst scharrt er schnell eine große Anzahl von Anhängern um sich. Jahre später will Artos seinen Vater rächen und kehrt mit seinen Anhängern in das Königreich zurück...

Start

Nachdem wir die Betaversion von Warrior Kings installiert haben, können wir schon los legen. Startet man das Spiel, kann man sich verschiedene Profile anlegen. Dies hat den Vorteil, dass zum Beispiel in einer Familie jedes Mitglied das Spiel nach seinem eigenen Rhythmus spielen kann. Hat man sein Profil angelegt und ausgewählt sind wir nun im eigentlichen Hauptmenü.

Hier kann man nun Kampagnen starten, ein Mehrspielermatch eröffnen und verschiedenste Einstellungen an der Grafik, dem Sound und der Steuerung vornehmen.

Möchte man eine Kampagne beginnen, ist es empfehlenswert erst einmal die vier kleinen Tutorials zu spielen. In diesen werden euch ökonomische und militärische Tricks beigebracht, die für den späteren Spielverlauf von Bedeutung sind. Ist man mit den Tutorials fertig, kann man sich nun beruhigt an eine Kampagne wagen. Vor jeder Kampagne wird man stimmungsvoll in das Szenario und den Auftrag eingeführt. In der uns vorliegenden Beta allerdings noch in Englisch, in der finalen Version dürfte dann auf die deutsche Sprache enthalten sein. Ist man im Spiel angelangt, sollte man sich erst einmal mit dem Interface vertraut machen. Im unteren linken Bildrand ist die Anzeige für den gerade ausgewählten Charakter bzw. Gegenstand, im rechten Abschnitt befindet sich eine kleine Landkarte. Um diese sind mehrere Buttons, mit diesen kann man verschiedene Sachen wie militärische oder zivile Einrichtungen auf der Karte anzeigen lassen. Der obere Button dient dazu die Aktivität einzelner Berufsgruppen zu beobachten. Im oberen Bildabschnitt befinden sich die typischen Lagerbestandsanzeigen die man aus jedem anderen Aufbauspiel kennt, wie zum Beispiel Gold oder Holz.

Hat man sich nach kurzer Zeit an das Gameplay gewöhnt, kann man es sich vor dem Macintosh gemütlich machen und die Aufträge so gut wie möglich ausführen. Meist übernimmt man ein Dorfzentrum mit einer kleinen Anzahl an Bauern. Zunächst muss man erst einmal eine funktionierende Volkswirtschaft aufbauen, soll heißen, man muss Nahrung anbauen, Holz roden und andere Ressourcen wie etwa Steine oder Gold abbauen. Hat man dies geschafft, kann man langsam dazu übergehen eine kleine Armee aufzubauen und seine Bauern weiterzubilden. Sind die Ressourcen aufgebraucht, kann man nun kleinere und schwächere Völker überfallen oder sich mit ihnen verbünden um so wieder an Rohmaterialen zu gelangen.

Ist man mit dem Aufbau der Wirtschaft fertig, sollte man damit beginnen seine Armee auszubauen. Die Streitkräfte lassen sich in sechs Kategorien unterteilen. So gibt es die leichte Infanterie welche schnell zu Fuß unterwegs ist. Neben der leichten Infanterie gibt es natürlich auch die Schwere. Diese ist stärker gepanzert, aber auch langsamer, daher lässt sich diese sehr gut für den Nahkampf einsetzen. Des Weiteren gibt es schwere Geschütze wie Katapulte um gegnerische Häuser oder Burgen zu zerstören. Um den Gegner etwas zu beschäftigen eigenen sich die Reiter, sie sind schnell und können gut ausweichen. Bogenschützen lassen sich gut im Wald platzieren um den Feind aus dem Hinterhalt zu attackieren. Für die James Bond Fans ist auch etwas dabei, es gibt kleine Spione die hinter den gegnerischen Linien für Aufklärung sorgen. Hier macht es die Mischung, von jeder Einheit etwas, und man ist gut gerüstet für den Feind.

Alle Missionen sind sehr linear aufgebaut. Wenn man ein bestimmtes Gebäude oder ein bestimmtes Gebiet der Landschaft betreten hat, wird man beispielsweise von einem Feind angegriffen oder man bekommt einen weiteren Auftrag. Ob man dieses System mag ist jedem selbst überlassen.

Im Mehrspielermodus kann man mit bis zu acht Leuten spielen und sich so gegenseitig bekämpfen oder sich verbünden. Da Warrior Kings allerdings noch nicht ausgeliefert wird, konnten wir es leider nicht im MP testen, da die Betaversion nicht für jeden zugänglich ist.

Grafik & Sound

Die Grafik von Warrior Kings schaut auf den ersten Blick richtig nett aus. Je näher man aber an das Geschehen ranzoomt, desto pixeliger wird es. Grund dafür ist die fehlende Texturfilterung. Bestes Beispiel dafür ist der Boden, der bei genauer Betrachtung einem Schachbrett ähnelt. Da Feral die Macintosh-Version aber mit einer FSAA (FullScene AntiAliasing) Funktion ausgestattet hat, sieht die Macversion hübscher aus, als die Windows-Version. Für FSAA wird allerdings eine ATI Radeon, GeForce 3 oder GeForce 4ti benötigt, die GeForce MX Karten unterstützen FSAA nicht.

Da die Grafik von Warrior Kings komplett in 3D ist, kann man wie in Black & White die Kameraposition im 360 Gradwinkel drehen und an das Geschehen ranzoomen. In einem größeren Gefecht fängt es allerdings etwas an zu ruckeln, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es sich noch um eine Betaversion handelt, welche noch nicht komplett optimiert worden ist. Die Texturen der Häuser und Charaktere sehen sehr nett aus, jedoch sollte man nicht zu nah ranzoomen, denn sonst wird es leicht pixelig.

Der Sound ist sehr stimmungsvoll und passt wunderbar in das Spielgeschehen. Die Stimme des Sprechers passt ebenfalls gut in das Spiel.

Fazit

Warrior Kings ist für Strategie-Fans ein Muss, durch die 3D Grafik auch noch ein Augenschmaus auf dem Macintosh. Die Mischung aus Taktik und Aufbau macht dieses Spiel zu einem möglichen Verkaufsschlager. Wenn die kleinen Fehler und Performanceprobleme noch behoben werden, können wir an der Stabilität des Programmes nicht meckern. Unsere Betaversion ist nur 1-2 mal abgesemmelt.

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POSITIV
- komplett in 3D
- stimmungsvoller Sound
- gutes Gameplay (Taktik / Aufbau)
- Maconly Feature: FSAA
NEGATIV
- pixeliger Boden
- kleinere Performanceprobleme
Ersteinschätzung
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
(n. getestet)
fortgeschritten

MINIMUM STANDARD OPTIMUM TESTRECHNER
G3 333 Mhz
Mac OS 9.22 / 10.1.3
128 MB RAM
300 MB Festplatte
G4 533 Mhz
Mac OS 10.2.x
512 MB RAM
500 MB Festplatte
16 MB Grafikkarte
G4 733 Mhz
Mac OS 10.2.x
768 MB RAM
500 MB Festplatte
32-64 MB Grafikkarte
G4 867 Mhz Dual
Radeon 9000 Pro
1792 MB DDR-RAM
Revolution 7.1