Age of Mythology
Testbericht von Philipp
Entwickler: Ensemble Studios
Herausgeber: ASH
System: Mac OS X*
Erschienen: Frühjahr 2004 in Deutsch
Plattform: PPC*
Genre: Strategie / Wirtschaft
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 45-50 ¤
Demo: n.v.
Freigabe: ab 12 Jahren, Infos zur USK
Die Ensemble Studios entführen euch mit dem Strategieknaller Age Of
Mythology in die Antike. Nach Age Of Empires kommt Age Of
Mythology zum ersten Mal in 3D.
Das alles wäre gar nicht schlimm, wenn der Zyklop Gargarensis nicht den bösen Titan Kronos aus der Unterwelt befreien wollte, der von Zeus in die Unterwelt verbannt wurde.
Arkantos ist somit gezwungen Gargarensis an seinem bösen Vorhaben zu hindern und die Welt zu retten.
Ihr könnt euch über vier verschiedene Zeitalter hinweg weiterentwickeln und bei jeder Weiterentwicklung für einen von neun "Nebengöttern" entscheiden. So erlangt ihr eine riesige Zahl an verschiedenen Einheiten, Upgrades und Zaubersprüchen.
Über 32 Level hinweg verfolgt ihr den Bösewicht Gargarensis. Nachdem ihr Troja erobert habt, gelangt ihr durch die Unterwelt nach Ägypten zum 2. Teil der Kampagne. Hier habt ihr die Aufgabe, die Stücke des toten Gottes Osiris wieder zusammenzusetzen, um Gargarensis' finstere Pläne zu durchkreuzen. Im letzen Teil der Kampagne werdet ihr in den tiefen Norden versetzt, um den Zyklopen letztendlich zu besiegen.
Jedes Volk besitzt duzende unterschiedliche Einheiten mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Denn nur eine gut ausgewählte Armee bringt euch zum Sieg.
Sehr effektiv gegen die gegnerischen Armeen sind eure mystischen Einheiten. Doch wenn euer Gegner auch solche Helden in den Kampf schickt, sind eure eigenen in Gefahr.
Leider ist die KI teilweise etwas zu "dumm". So habe ich bis jetzt nicht verstanden, wieso meine Einheiten nicht in der Lage waren, ein geöffnetes Tor des Gegners zu durchschreiten ohne immer wieder irgendwo hängen bleiben zu müssen.
Ein zentraler Matchmaker, wie in Blizzards "Battlenet", erlaubt uns schnell ein Spiel zu finden oder andere Spieler zu einem Match herauszufordern. Außerdem gibt es eine noch Ranglistenverwaltung, die genug Anreiz zum Spielen bringen sollte.
Leider können nur Macs mit Macs kommunizieren, gegen Windows-Spieler ist ein Netzwerkspiel nicht möglich.
Für den Mehrspielermodus gibt der Hersteller übrigens verschiedene Systemvoraussetzungen an:
Auf unserem Testrechner, einem 800 MHz TFT-iMac, konnten wir die Kampagnen, außer in zu großen Schlachten, ruckelfrei bestreiten. Nur im Onlinemodus kam es, besonders bei mehr als vier Spielern, teilweise zu derben Rucklern. Ein Mac mit 800 MHz ist also zu empfehlen. Laut Hersteller soll das Spiel aber auch schon mit einem G3 und 450 MHz spielbar sein.
Start
Nachdem wir Age Of Mythology unter Mac OS X , und nur dort, installiert haben kann es auch schon losgehen. Im Menu könnt ihr zwischen schnellem Spiel, der Einzelkampagne oder dem Multiplayer wählen. Wenn wir uns für die gewünschte Variante entschieden haben, geht das Abenteuer los.Geschichte
Eure Heimatstadt Atlantis wird von einem Haufen Piraten attackiert, doch Arkantos kann die Angreifer abwehren und Atlantis verteidigen. Die Griechen, denen Troja schon lange ein Dorn im Auge ist, entschließen sich dasselbige dem Erdboden gleichzumachen.Das alles wäre gar nicht schlimm, wenn der Zyklop Gargarensis nicht den bösen Titan Kronos aus der Unterwelt befreien wollte, der von Zeus in die Unterwelt verbannt wurde.
Arkantos ist somit gezwungen Gargarensis an seinem bösen Vorhaben zu hindern und die Welt zu retten.
Gameplay
Am allseits bekannten Gameplay haben die Entwickler nicht wirklich viel verändert. Ihr schickt eure Bauern zum Rohstoffsammeln auf Felder oder lässt sie Bäume zur Holzgewinnung fällen. Gold oder Eisen werden in Minen abgebaut, die nur eine gegrenzte Menge enthalten. Neu hinzugekommen sind die Glaubenspunkte, welche die drei spielbaren Völker (Griechen, Ägypter und Nordmänner) jeweils auf ihre ganze eigene Weise erlangen können. Die Griechen beten vor ihren Tempeln, die Ägypter errichten prächtige Statuen ihrer Götter und die Nordmänner beglücken ihre Götter im Kampf. Jedes Volk betet einen von drei "Hauptgöttern" an, die euch mächtige Zaubersprüche verleihen, welche aber nur ein Mal pro Spiel benutzt werden können.Ihr könnt euch über vier verschiedene Zeitalter hinweg weiterentwickeln und bei jeder Weiterentwicklung für einen von neun "Nebengöttern" entscheiden. So erlangt ihr eine riesige Zahl an verschiedenen Einheiten, Upgrades und Zaubersprüchen.
Über 32 Level hinweg verfolgt ihr den Bösewicht Gargarensis. Nachdem ihr Troja erobert habt, gelangt ihr durch die Unterwelt nach Ägypten zum 2. Teil der Kampagne. Hier habt ihr die Aufgabe, die Stücke des toten Gottes Osiris wieder zusammenzusetzen, um Gargarensis' finstere Pläne zu durchkreuzen. Im letzen Teil der Kampagne werdet ihr in den tiefen Norden versetzt, um den Zyklopen letztendlich zu besiegen.
Jedes Volk besitzt duzende unterschiedliche Einheiten mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Denn nur eine gut ausgewählte Armee bringt euch zum Sieg.
Sehr effektiv gegen die gegnerischen Armeen sind eure mystischen Einheiten. Doch wenn euer Gegner auch solche Helden in den Kampf schickt, sind eure eigenen in Gefahr.
Leider ist die KI teilweise etwas zu "dumm". So habe ich bis jetzt nicht verstanden, wieso meine Einheiten nicht in der Lage waren, ein geöffnetes Tor des Gegners zu durchschreiten ohne immer wieder irgendwo hängen bleiben zu müssen.
Multiplayer
Wenn ihr die Einzelspielerkampage gemeistert habt, könnt ihr euch mit dem Onlinespiel beschäftigen.Ein zentraler Matchmaker, wie in Blizzards "Battlenet", erlaubt uns schnell ein Spiel zu finden oder andere Spieler zu einem Match herauszufordern. Außerdem gibt es eine noch Ranglistenverwaltung, die genug Anreiz zum Spielen bringen sollte.
Leider können nur Macs mit Macs kommunizieren, gegen Windows-Spieler ist ein Netzwerkspiel nicht möglich.
Für den Mehrspielermodus gibt der Hersteller übrigens verschiedene Systemvoraussetzungen an:
- 4 Spieler: G4 733 MHz, 128 - 256 MB RAM
- 6 Spieler: G4 1.0 GHz, 256 - 512 MB RAM
- 8 Spieler: G5 1.6 GHz oder Dual G4 1.42 GHz, 512 MB RAM
- 12 Spieler: G5 2.0 GHz, 512 MB RAM
Grafik & Performance
Age Of Mythology kommt durch seine eigene 3D-Engine an den Detailreichtum der Pixelgrafik von Age Of Empires ran. Leider kann man nicht wie beim Konkurrent "Warcraft 3" stufenlos zoomen und die Kamera drehen, Age Of Mythology spielt man so mit einer vorgegebenen Perspektive. Die sehr schön in Szene gesetzten Zaubersprüche können wirklich überzeugen, genauso wie die schönen in Spielgrafik gehaltenen Zwischensequenzen. Wettereffekte und andere schöne Animationen bringen auch Spaß beim Spielen.Auf unserem Testrechner, einem 800 MHz TFT-iMac, konnten wir die Kampagnen, außer in zu großen Schlachten, ruckelfrei bestreiten. Nur im Onlinemodus kam es, besonders bei mehr als vier Spielern, teilweise zu derben Rucklern. Ein Mac mit 800 MHz ist also zu empfehlen. Laut Hersteller soll das Spiel aber auch schon mit einem G3 und 450 MHz spielbar sein.
Fazit
Age Of Mythology überzeugt mit viel Liebe zum Detail und einer gelungen Atmosphäre der Antike. Den Schritt in die 3. Dimension haben die Ensemble Studios wunderbar gemeistert. Fans des Genres sollten zugreifen und werden einen riesen Spaß am Spielen haben.
POSITIV
- riesige Kampagnen
- lange Spielzeit
- schöne Grafik
- lange Spielzeit
- schöne Grafik
NEGATIV
- Systemanforderungen steigen im Onlinespiel
- Teilweise dumme KI
- Kein Mac / PC Netzwerkspiel möglich
- Teilweise dumme KI
- Kein Mac / PC Netzwerkspiel möglich
89%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
sehr gut
gut
gut
mittel
gut
gut
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G3 450 Mhz 256 MB RAM 16 MB Grafikkarte Mac OS X 10.2.6 |
G4 800 Mhz 512 MB RAM 32 MB Grafikkarte Mac OS X 10.2.8 |
G4 1 Ghz 1024 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3 |
iMac G4 700 768 MB RAM GeForce 2mx Mac OS X 10.3.4 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Age of Mythology" bereit.





