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Battlefield 1942 - Deluxe Edition

Testbericht von Felix

Entwickler: Dice
Herausgeber: ASH
System: Mac OS X*
Erschienen: Sommer 2004 in Deutsch
Plattform: PPC*
Genre: Action
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 45-50 ¤
Demo: n.v.
Freigabe: ab 16 Jahren, Infos zur USK
Was hat Battlefield nicht alles für Awards von PC-Magazinen bekommen, Wertungen über 90% waren keine Seltenheit sondern eher Normalität. Mit Battlefield 1942 hat EA Games einen der wohl beliebtesten Onlineshooter der letzten Jahre kreiert. Doch wie gut wurde das Spiel auf den Macintosh umgesetzt?

Aspyr Media hat uns Macianern neben dem normalen Battlefield 1942 auch gleich das Addon "Road to Rome" in die Deluxe Edition gepackt.

Start

Das Spiel wird auf einer DVD ausgeliefert, wer die US-Version von Battlefield besitzt kann sich zusätzlich über die Demoversion von Command & Conquer - Generals freuen. Zur Installation muss man nur einen Ordner auf die Festplatte ziehen und ein paar Augenblicke abwarten bis die 1,4 GB kopiert wurden. Beim ersten Start fragt das Programm nach den Seriennummern, ohne diese kann man das Spiel schließlich nicht spielen. Bei der Eingabe seiner persönlichen Seriennummer sollte man darauf achten, dass die Nummer mit der 1808 am Anfang in das erste Feld eingetippt wird, der Code mit der 1801 am Anfang gehört ins zweite Feld, leider akzeptiert das Programm die Nummern auch andersrum, was dazu führt, dass man es später nicht im Internet spielen kann.

Nach den Intros der Hersteller, welche man leider nicht überspringen kann, bekommt man noch ein schönen Film zusehen, diesen kann man bei bedarf abbrechen. Im Menü angekommen legt man sich ein Spielerprofil mit seinem Nicknamen an.

Zuerst sollte man in die Optionen gehen und die zahlreichen Steuerungeinstellungen personalisieren, für Infanterie, Luft und Wasser gibt es eigene Reiter mit bis zum Teil drei Unterseiten. Der zum Testen verwendete Joystick, ein Logitech Extreme 3D Pro, wurde sofort erkannt und lies sich korrekt einstellen. Besitzer eines Saitek-Joysticks können ihren Joystick aber erstmal vom Mac trennen, dieser wird von Battlefield 1942 nicht korrekt erkannt, eine Lösung seitens Saitek oder Aspyr gibt es noch nicht.

Das Spiel

Hat man die Mammutaufgabe der Steuerungseinrichtung hinter sich gebracht, können wir auch gleich loslegen. Im Einzelspielermodus kann man Missionen oder schnelle Einsätze mit Bots spielen. In den Missionen muss man bestimmte Aufgaben erfüllen, wie etwa Stützpunkte sichern um so den Gegner einzukesseln und ihnen dann den Gar auszumachen. Im anderen Modus spielt man mit Bots ein Team-Deatmatch, welches Team am schnellsten schwächelt hat verloren. Mehr bietet der Einzelspielermodus auch nicht, da Battlefield 1942 für den Mehrspielermodus ausgelegt wurde, ist es auch nicht weiter schlimm.

Der Mehrspielermodus ist das Herzstück von Battlefield 1942. In der Windows-Welt gehört Battlefield 1942 neben Unreal Tournament 2004 und Warcraft 3 noch immer zu den beliebtesten Onlinespielen, auch in der kleinen Spielewelt der Macs merkt man welch Anziehungskraft die dieses Spiel hat. Dies veranlasste unter anderem Aspyr dazu einen eigenen Server einzurichten, viele Clans wie auch die "united pc killas" haben das Spiel bereits in ihre Trainings aufgenommen.

Bis zu 64 Spieler können sich auf einem Server tummeln und sich gegenseitig das virtuelle Dasein zur Hölle machen. So gibt es 16 Mehrspielerkarten auf denen man die Schlachten des Zweiten Weltkrieges nachempfinden kann, dass Angebot reicht von Market Garden, Omaha Beach, Caen zum zerstörten Berlin oder Stalingrad über El Alamein und zahlreichen Pazifikinseln.

Um dem Gegner den Gar auszumachen gibt es eine riesige - wenn ich riesig meine, dann meine ich das auch so - Auswahl an Waffen, Fahrzeugen, Panzern, Flackabwehrkanonen, Kriegsschiffen, U-Booten, Abfangjägern über Bomber und stationierten MGs. Alles aufzuzählen würde den Rahmen dieses Testberichtes sprengen, aber es ist wirklich für jeden etwas dabei.

Wie bereits oben erwähnt, sollte man bevor man spielt die Steuerung für sich persönlich einstellen, bis die perfekte Steuerung rauskommt, dauert es seine Zeit. Um seine Steuerung zu perfektionieren sollte man neben der Maus und der Tastatur noch ein weiteres Eingabegerät auf dem Schreibtisch stehen haben: Den Joystick! Zwar ist es möglich die Flugzeuge mit der Maus bzw. Tastatur zu steuern, allerdings kann man sich so kaum auf einem Server blicken lassen. Denn ohne Joystick sieht man recht alt aus, so fehlt die Präzision und einige wichtige Funktionen, so kann man sich mit der Maus beispielsweise nicht seitlich abrollen um im Luftgefecht bestehen zu können.

Besonders wichtig in großen Onlineschlachten ist die Teamfähigkeit der einzelnen Spieler. Es ist fatal, wenn jeder sein eigenes Ding durchziehen möchte, um zu gewinnen muss man als Team zusammenarbeiten und taktisch bei Angriffen vorgehen. Ebenso sollten idealerweise mehr als 10 Spieler pro Team vorhanden sein um gleichzeitig Luft-, Wasser- und Bodenangriffe zu starten.

Grafik, Sound & Performance

Obwohl Battlefield 1942 bereits seit etwa anderthalbjahren für den Windows-PC verfügbar ist, muss sich das Spiel nicht verstecken. Zwar sind die Texturen nicht so detailreich wie beispielsweise die von Unreal Tournament 2004, dennoch glänzt es durch riesige, schön gestaltete Landschaften.

Die musikalische Untermalung von Battlefield ist passend und recht stimmungsvoll. Im Gefecht ist der Sound wunderbar auf das Spielgeschehen angepasst, man hört jeden Panzer aus seinem Versteck kommen, wenn ein Flugzeug aus den Wolken naht und seine Bomben abwirft. Je nachdem wie viele Soundkanäle in den Einstellungen aktiviert sind, desto mehr Geräusche hört man und kann sie besser zuordnen.

Die großen Karten haben aber auch einen kleinen Nachteil auf nicht ganz so neuen und mit Arbeitsspeicher vollgestopften Macs: Die Ladezeiten sind teilweise arg lang.
Ist das Level geladen, läuft Battlefield sehr gut. Besitzer älterer Macs können in den Grafikoptionen gut justieren, so dass es auch noch auf ihrem Macintosh läuft.

Auf unserem Testrechner, einem PowerMac G4 867 Mhz Dual mit Radeon 9800 Pro lies sich das Spiel wunderbar in 1280x1024 und mittleren bis hohen Details spielen. Wobei die Grafikkarte hier nicht die Schwachstelle ist, sondern der G4 Prozessor. Macianer mit G5-Power unter der Haube können auf ihren Maschinen mit entsprechend guter Grafikkarte alles hochstellen und sollten keine Probleme mit zu geringen Frames bekommen.

Fazit

Battlefield 1942 inklusive Road to Rome ist eines der Besten Spiele des Jahres 2004 für den Macintosh, wenn nicht sogar der letzten Jahre. Ist der entsprechend starke Mac vorhanden, können wir nur sagen: Kaufen, Kaufen und nochmals Kaufen! Ein klasse Spiel, welches in keiner Spielesammlung fehlen darf!

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POSITIV
- geniales und ausgewogenes Gameplay
- schön gestaltete Landschaften
- fantastischer Mehrspielermodus
- bombastische Atmosphäre
NEGATIV
- Saitek Joystick funktionieren nicht
- lange Ladezeiten
93%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
sehr gut
sehr gut
sehr gut
einfach
Du hast "Battlefield 1942 - Deluxe Edition" selbst gespielt?
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MINIMUM STANDARD OPTIMUM TESTRECHNER
G4 867 Mhz
256 MB RAM
1,6 GB Festplatte
32 MB Grafikkarte
DVD-Laufwerk
Mac OS X 10.2.8
G4 900 Mhz
768 MB RAM
64 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.3
G5 1,6 Ghz
1280 MB RAM
128 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.3
G4 867 Mhz Dual
1792 MB RAM
Radeon 9800 Pro
Mac OS X 10.3.5

* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Battlefield 1942 - Deluxe Edition" bereit.