Bionicle
Testbericht von Matthias
Entwickler: Zonic
Herausgeber: Feral
System: Mac OS X*
Erschienen: Winter 2004 in Deutsch
Plattform: PPC*
Genre: Fun / Kinderspiele
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 35-40 ¤
Demo: n.v.
Freigabe: ab 6 Jahren, Infos zur USK
Wer hat denn als kleines Kind nicht mit Legos gespielt? Jeder wird sich noch daran erinnern: Diese geschicklichkeitsfördernden Klötzchen haben jeden mal für sich gewonnen. Nun hat sich Lego auch auf die Computerwelt gestürzt: Nach MindStorms (programmierbaren Klötzchen) hat die große Firma nun auch ihre Bionicle-Reihe auf den Computer gebracht: Man verkörpert in diesem Spiel einen der sechs mächtigen Toa, die die Insel ihres Ursprungs beschützen sollen.
Angst und Zerstörung herrschen auf der Insel Mata Nui. Die friedlichen Matoran, Bewohner der Insel, leben in ständiger Furcht. Der dunkle Geist Makuta ist zurückgekehrt, fest entschlossen, das Land zu erobern und seine Bewohner zu beherrschen. Seine düsteren Kräfte haben die Lebewesen der Insel manipuliert und die schrecklichen Bohrok, insektenartige Kreaturen, hervorgebracht, die alles zerstören, was ihnen in die Quere kommt.
Keine Angst, wenn ihr nur die Hälfte von diesem Text versteht. Das passiert eben, wenn man kein Lego - Insider ist. Eigentlich ist die Story ganz klar: Es gibt das Böse, du bist das Gute und musst das Böse besiegen.
Begonnen wird im ab sechs Jahren freigegebenen Spiel mit einem sehr spannenden Intro - ein lebendiger Kampf, bei dem sich herausstellt, wer die Guten und wer die Bösen sind. Danach befindet man sich im Menü, das nach kurzer Einarbeitungszeit überschaubar wird. Man kann nun loslegen, und befindet sich schon in die Handlung hineinkatapultiert. Negativ fällt auf, wie lahm die Steuerung ist, und die Grafik kommt nicht annähernd an die Qualität des Intros ran, schade, denn das Intro versprach viel.
Mit Hilfe von On-Screen Tipps wird der Spieler in die Szene eingeweiht, was er wann tun soll und welche Tasten er drücken soll. Die Tastenkombinationen können in einem späteren Moment geändert werden.
Nun wird man schon mit mehreren Kämpfen vertraut; und schon bald finden sich schwierigere Gegner vor uns wieder. Dazu kommen noch die Tipps, die auf seltsame, irreführende Weise einen Trick verraten, wie man Gegner besiegt, die nur eine Schwachstelle haben. So wird man eigentlich nur durch wiederholtes Sterben und Wiederauferstehen einige Tricks ausfindig machen.
Im Laufe des Spiels erlernt man Fähigkeiten und mit Hilfe der Erfahrung wird man auch ziemlich gut. Man sollte eben nicht schon zu Beginn aufgeben.
Zum Kämpfen stehen mehrere Modi zu Verfügung, die sich im Laufe des Spiels ergänzen und verbessern. Zu Beginn hat man eben nur einen Loser-Schuss, der sich aber bald ändert. Die Toa haben auch ein Schild, der Schutz bietet vor gegnerischen Angriffen.
Der Angriff funktioniert nicht mit Zielen, sondern es gibt ein eingebautes "Radar", das sich auf einen bestimmten Gegner konzentriert und sollte man feuern, geht der Schuss dem Ziel entgegen. Falls man das Ziel ändern möchte, muss man eine Taste drücken. Das ausgewählte Ziel wird rötlich umrandet, sodass man es immer im Auge behält. Ich finde dies eine gute Lösung, denn Kinder haben wahrscheinlich größere Schwierigkeiten, selbständig zu zielen.
Die Steuerung des Spiels erfolgt ausschließlich über die Tastatur, die Maus ist in diesem Falle nutzlos. Das ist schade, denn gerade deswegen ist die Kameraführung sehr kompliziert und irreführend, sie verfälscht den 3D- Eindruck. Bei engen Wegen über Schluchten beispielsweise ist es sehr wahrscheinlich, dass man bei den ersten Versuchen abstürzt. Sollte man sich in einem spannenden Kampf befinden, mit vielen Gegnern um sich, hat man Probleme, alle im Auge zu behalten. Daher empfehlen wir unbedingt Bioncle mit einem Gamepad zu spielen.
Die Grafik besteht aus drei Elementen: Boden, Charaktere und Himmel. Zusätzliche Elemente wie Sträucher sind eher selten, ausser sie haben mit der Geschichte zu tun. Damit werden die hohen Systemanforderungen nicht gerechtfertigt, denn selbst die Charaktere sehen ein wenig klotzig und detailarm aus.
Angst und Zerstörung herrschen auf der Insel Mata Nui. Die friedlichen Matoran, Bewohner der Insel, leben in ständiger Furcht. Der dunkle Geist Makuta ist zurückgekehrt, fest entschlossen, das Land zu erobern und seine Bewohner zu beherrschen. Seine düsteren Kräfte haben die Lebewesen der Insel manipuliert und die schrecklichen Bohrok, insektenartige Kreaturen, hervorgebracht, die alles zerstören, was ihnen in die Quere kommt.
Keine Angst, wenn ihr nur die Hälfte von diesem Text versteht. Das passiert eben, wenn man kein Lego - Insider ist. Eigentlich ist die Story ganz klar: Es gibt das Böse, du bist das Gute und musst das Böse besiegen.
Begonnen wird im ab sechs Jahren freigegebenen Spiel mit einem sehr spannenden Intro - ein lebendiger Kampf, bei dem sich herausstellt, wer die Guten und wer die Bösen sind. Danach befindet man sich im Menü, das nach kurzer Einarbeitungszeit überschaubar wird. Man kann nun loslegen, und befindet sich schon in die Handlung hineinkatapultiert. Negativ fällt auf, wie lahm die Steuerung ist, und die Grafik kommt nicht annähernd an die Qualität des Intros ran, schade, denn das Intro versprach viel.
Mit Hilfe von On-Screen Tipps wird der Spieler in die Szene eingeweiht, was er wann tun soll und welche Tasten er drücken soll. Die Tastenkombinationen können in einem späteren Moment geändert werden.
Nun wird man schon mit mehreren Kämpfen vertraut; und schon bald finden sich schwierigere Gegner vor uns wieder. Dazu kommen noch die Tipps, die auf seltsame, irreführende Weise einen Trick verraten, wie man Gegner besiegt, die nur eine Schwachstelle haben. So wird man eigentlich nur durch wiederholtes Sterben und Wiederauferstehen einige Tricks ausfindig machen.
Im Laufe des Spiels erlernt man Fähigkeiten und mit Hilfe der Erfahrung wird man auch ziemlich gut. Man sollte eben nicht schon zu Beginn aufgeben.
Zum Kämpfen stehen mehrere Modi zu Verfügung, die sich im Laufe des Spiels ergänzen und verbessern. Zu Beginn hat man eben nur einen Loser-Schuss, der sich aber bald ändert. Die Toa haben auch ein Schild, der Schutz bietet vor gegnerischen Angriffen.
Der Angriff funktioniert nicht mit Zielen, sondern es gibt ein eingebautes "Radar", das sich auf einen bestimmten Gegner konzentriert und sollte man feuern, geht der Schuss dem Ziel entgegen. Falls man das Ziel ändern möchte, muss man eine Taste drücken. Das ausgewählte Ziel wird rötlich umrandet, sodass man es immer im Auge behält. Ich finde dies eine gute Lösung, denn Kinder haben wahrscheinlich größere Schwierigkeiten, selbständig zu zielen.
Die Steuerung des Spiels erfolgt ausschließlich über die Tastatur, die Maus ist in diesem Falle nutzlos. Das ist schade, denn gerade deswegen ist die Kameraführung sehr kompliziert und irreführend, sie verfälscht den 3D- Eindruck. Bei engen Wegen über Schluchten beispielsweise ist es sehr wahrscheinlich, dass man bei den ersten Versuchen abstürzt. Sollte man sich in einem spannenden Kampf befinden, mit vielen Gegnern um sich, hat man Probleme, alle im Auge zu behalten. Daher empfehlen wir unbedingt Bioncle mit einem Gamepad zu spielen.
Die Grafik besteht aus drei Elementen: Boden, Charaktere und Himmel. Zusätzliche Elemente wie Sträucher sind eher selten, ausser sie haben mit der Geschichte zu tun. Damit werden die hohen Systemanforderungen nicht gerechtfertigt, denn selbst die Charaktere sehen ein wenig klotzig und detailarm aus.
Fazit
Im großen und ganzen ist Bionicle gut durchdacht und macht Spaß. Die nicht allzu tolle Grafik, eine eher naive Story und die Umsetzung deuten eher auf eine Zielgruppe unter zehn Jahren hin, ein Erwachsener sollte sich keinesfalls damit auseinandersetzen (dafür ist Bionicle ja auch nicht gedacht). Wer seinem/r Sohn/Tochter ein Geschenk machen will, der liegt bei Bionicle sicher richtig, legt am besten ein Gamepad bei und bereitet dem Nachwuchs sicherlich große Freude.
POSITIV
- gut durchdacht
- für Kinder ab 8 Jahren geeignet
- für Kinder ab 8 Jahren geeignet
NEGATIV
- zu hohe Systemanforderungen
- schlechte Grafik
- naive Story
- nur über Tastatur steuerbar
- schlechte Grafik
- naive Story
- nur über Tastatur steuerbar
60%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
schlecht
mittel
(n.v.)
mittel
mittel
(n.v.)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 mit 1 Ghz 256 MB RAM 32 MB Grafikkarte 1,5 GB Festplatte DVD-Laufwerk Mac OS X 10.2 |
G4 mit 1,2 Ghz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.2.8 |
G5 mit 1,6 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.8 |
G4 1 Ghz Dual 1024 MB RAM Radeon 9800 Pro Mac OS X 10.3.8 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Bionicle" bereit.





