Black Hawk Down
Testbericht von Simon
Entwickler: Novalogic
Herausgeber: ASH
System: Mac OS X*
Erschienen: Sommer 2004 in Englisch
Plattform: PPC*
Genre: Action
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 40-45 ¤
Demo: n.v.
Freigabe: ab 16 Jahren, Infos zur USK
Ende 1992 starteten die USA gemeinsam mit den Vereinten Nationen eine
noch nie da gewesene humanitäre Aktion mit dem Ziel, die Menschen in
Somalia mit Nahrung zu versorgen. Name der Aktion war Operation
"Restore Hope". Um zukünftige Unruhen zu vermeiden, halfen sie darüber
hinaus bei der Gründung einer Regierungskoalition, welche die bisher
existierenden Splittergruppen ersetzen sollte.
Im August 1993 erhielten Delta Force-Mitglieder sowie Army Rangers die Aufgabe, die Befehlshaber dieser Splittergruppen zu beseitigen, allen voran Mohamed Farrah Aidid und seine Männer. Es gab sechs Task Force Ranger-Missionen, die mit dem unrühmlichen Angriff in Mogadischu endeten.
Genau dies ist jedoch die Herausforderung für die einzelnen Missionen. Man muss seine Leute so einsetzen, dass sie ein möglichstes Maximum aus sich herausholen; sie auch bei wechselnden Situationen (und von denen gibt es genügende) nicht über den Haufen gerannt werden und man selbst noch genug Zeit hat um eventuell ins Geschehen aktiv eingreifen zu können.
Alles in Allem stellt BHD ziemlich hohe Bedingungen an den Spieler (wenn man die einzelnen Teammitglieder koordiniert und selbst die Aufgabe eines Gruppenführers übernimmt).
Macht man das nicht, spielt man BHD wie jeden anderen Ego-Shooter, man wird nicht sonderlich fasziniert sein und BHD nur einen weiteren Shooter nennen.
Hat man sich aber an die ungewohnt vielen Informationen gewöhnt, stellt man fest, dass im Prinzip alles so ist, wie bei anderen Shootern auch. Man kann einstellen welchen Modus man spielen will, welche Waffen erlaubt sind, wo man die Waffen erhalten kann, welche Verbindung man zum Internet hat (und da muss man sich als Besitzer einer handelsüblichen T1-Leitung fast zu Tode klicken).
Ist man dann aber an einem Spiel beteiligt, oder leitet selbst eines, fängt das Vergnügen richtig an und man füllt sich schon beinahe als würde man TacticalOps oder ähnliches spielen.
Ist man erstmal bei den Grafikoptionen angekommen, stellt man fest, dass man so einiges verändern kann. Zu sagen ist jedoch, dass nicht jeder Schnickschnack verstellt werden kann.
Folgende Dinge kann man verändern:
Ganz ausgezeichnet finde ich die Details der einzelnen Waffen. Wären diese nicht so detailgetreu nachempfunden, wäre das Spiel nur halb so gut wie es ist.
Der Sound verhält sich in etwa gleich wie die Grafik. Die Einstellungen die man in diesem Sektor tätigen kann sind sogar noch dezimierter als die der Grafik:
Um Black Hawk Down flüssig spielen zu können sollte man mindestens einen G4 mit 1 Ghz und einer Radeon 8500/9000 oder Nvidia GeForce 4ti Grafikkarte besitzen. Liegt man mit etwa 100-150 Mhz unter den Anforderungen lässt sich die schwächere CPU durch eine Highend-Grafikkarte gut ausgleichen.
Am besten umschreibt man ein solches Spiel wohl so:
Ein intelligenter Shooter basierend auf wahren Geschehnissen der so Seinesgleichen sucht.
Im August 1993 erhielten Delta Force-Mitglieder sowie Army Rangers die Aufgabe, die Befehlshaber dieser Splittergruppen zu beseitigen, allen voran Mohamed Farrah Aidid und seine Männer. Es gab sechs Task Force Ranger-Missionen, die mit dem unrühmlichen Angriff in Mogadischu endeten.
Installation
Wie so manche Spiele der heutigen Zeit, kommt auch BHD (Black Hawk Down) auf einer DVD zu einem ins Wohnzimmer. Zur Installation muss man nur den Ordner von BHD auf die Festplatte, bzw. den gewünschten Ort (Partition, usw.) ziehen und warten bis das Spiel installiert ist. BHD ist 1.46 GB schwer; man kann also getrost noch einen Kaffe trinken gehen bevor man mit dem Spiel beginnen möchte, denn den braucht man...Menü
Ziemlich schlicht gehalten ist das Menü (Hintergrundbild ist ein Scorpion welcher wohl gerade landet und eine Gruppe Rangers absetzten will). Neben den fast schon üblichen Dingen wie dem Single-, bzw. Multyplayer, gibt es auch noch eine Informationen über den derzeitigen Spieler (Player Info – gibt Aufschluss darüber was man bisher im Spiel geleistet hat). Natürlich dabei sind die Optionen mit all den Einstellungen die man für so ein Spiel braucht.Gameplay
Wirklich gut an BHD ist das Zusammenspiel der einzelnen Soldaten. Man kann seine KI-Mitstreiter so einsetzen, dass man wirklich ein Optimum herausholen könnte. Allerdings ist ja nicht von Anfang an bekannt wo sich die Gegner befinden was die Sache somit ungleich schwierig erscheinen lässt.Genau dies ist jedoch die Herausforderung für die einzelnen Missionen. Man muss seine Leute so einsetzen, dass sie ein möglichstes Maximum aus sich herausholen; sie auch bei wechselnden Situationen (und von denen gibt es genügende) nicht über den Haufen gerannt werden und man selbst noch genug Zeit hat um eventuell ins Geschehen aktiv eingreifen zu können.
Alles in Allem stellt BHD ziemlich hohe Bedingungen an den Spieler (wenn man die einzelnen Teammitglieder koordiniert und selbst die Aufgabe eines Gruppenführers übernimmt).
Macht man das nicht, spielt man BHD wie jeden anderen Ego-Shooter, man wird nicht sonderlich fasziniert sein und BHD nur einen weiteren Shooter nennen.
Mehrspielermodus
Im Gegensatz zu den Grafik-, bzw. Soundeinstellungen, wird man beim MP geradezu mit Details überrannt. Vor allem dann, wenn man ein Spiel selber hosten will.Hat man sich aber an die ungewohnt vielen Informationen gewöhnt, stellt man fest, dass im Prinzip alles so ist, wie bei anderen Shootern auch. Man kann einstellen welchen Modus man spielen will, welche Waffen erlaubt sind, wo man die Waffen erhalten kann, welche Verbindung man zum Internet hat (und da muss man sich als Besitzer einer handelsüblichen T1-Leitung fast zu Tode klicken).
Ist man dann aber an einem Spiel beteiligt, oder leitet selbst eines, fängt das Vergnügen richtig an und man füllt sich schon beinahe als würde man TacticalOps oder ähnliches spielen.
Grafik, Sound & Performance
Verglichen mit anderen Spieletiteln der heutigen Zeit, sieht BHD nicht schlecht aus, kommt aber grafisch nicht an ein Spiel wie Unreal Tournament 2004 heran.Ist man erstmal bei den Grafikoptionen angekommen, stellt man fest, dass man so einiges verändern kann. Zu sagen ist jedoch, dass nicht jeder Schnickschnack verstellt werden kann.
Folgende Dinge kann man verändern:
- Bildschirmauflösung
- Landschafts- und Objekttexturen
- Qualität der Texturen (verändert unglaublich viel – hier ist Power gefragt!)
- Gamma (Helligkeit)
- Wasserqualität (Reflektion)
Ganz ausgezeichnet finde ich die Details der einzelnen Waffen. Wären diese nicht so detailgetreu nachempfunden, wäre das Spiel nur halb so gut wie es ist.
Der Sound verhält sich in etwa gleich wie die Grafik. Die Einstellungen die man in diesem Sektor tätigen kann sind sogar noch dezimierter als die der Grafik:
- Effekt-Lautstärke
- Dialog-Lautstärke
- Musiklautstärke
Um Black Hawk Down flüssig spielen zu können sollte man mindestens einen G4 mit 1 Ghz und einer Radeon 8500/9000 oder Nvidia GeForce 4ti Grafikkarte besitzen. Liegt man mit etwa 100-150 Mhz unter den Anforderungen lässt sich die schwächere CPU durch eine Highend-Grafikkarte gut ausgleichen.
Fazit
BHD ist ein Spiel das nicht durch seine Grafik insgesamt besticht. Vielmehr sind es kleine Details wie zum Beispiel die Waffen und deren Klang, die unglaubliche Story (welche leider nicht erfunden wurde), die strategischen Entscheidungen und die humorvollen Elemente welche das Spiel ausmachen.Am besten umschreibt man ein solches Spiel wohl so:
Ein intelligenter Shooter basierend auf wahren Geschehnissen der so Seinesgleichen sucht.

POSITIV
- Story
- Waffen- und Sounddetails
- Spiellänge
- Bildung einer Einheit aus Soldaten
- Hintergrundinformationen
- Waffen- und Sounddetails
- Spiellänge
- Bildung einer Einheit aus Soldaten
- Hintergrundinformationen
NEGATIV
- Grafik nicht mehr auf dem neusten Stand
- KI verhält sich teilweise etwas dumm
- KI verhält sich teilweise etwas dumm
79%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
mittel
gut
gut
mittel
gut
gut
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 1 Ghz 512 MB RAM 1,5 GB Festplatte 64 MB Grafikkarte DVD-Laufwerk Mac OS X 10.2.8 |
G4 1,25 Ghz 1024 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3 |
G5 1,8 Ghz 1280 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3 |
PowerBook G4 Ti 1 GHz 1024 MB RAM ATI Radeon 9000 Mobility Mac OS X 10.3.5 PowerMac G4 1 Ghz Dual 768 MB RAM GeForce 4ti Mac OS X 10.3.5 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Black Hawk Down" bereit.





