Bridge Construction Set
Testbericht von Hartmut
Entwickler: Chronic Logic
Herausgeber: Chronic Logic
System: Mac OS X*
Erschienen: Sommer 2004 in Englisch
Plattform: PPC*
Genre: Simulation
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 25-30 ¤
Demo: Ja, Download now!
Freigabe: keine USK-Prüfung, Infos zur USK
Der Download der Vollversion geschieht auf einer gesonderten Seite, wo
die Registrierdaten eingegeben werden müssen, die per eMail zugestellt
wurden. Der Download ist erstaunlich klein mit 17 MB. Die Installation
ist, wie sie mittlerweile unter Mac OS X üblich, durch das kopieren des
Spielordners auf die Festplatte bereits abgehakt und auch nicht
sonderlich schwer.
Man sollte also erst das Setup starten, bevor man ins eigentliche Spiel geht. Hier kann man dann die Auflösung einstellen, ob es Fullscreen sein soll, oder nicht, welches Detaillevel für die Texturen gelten soll. Damit ist soweit alles abgedeckt und dem Spiel steht jetzt nichts mehr im Weg.
Bei dem ersten Start wird man aufgefordert seine Registrierdaten einzugeben. Wenn man dann auf Start Game klickt, wird man aufgefordert ein Profil zu erstellen. Wegen diesem Profil ist es möglich das mehrere Leute das Spiel spielen ohne sich gegenseitig mit den Spielständen in die Quere zu kommen. Sehr gute Idee! Danach hat man die Wahl von dem mitgelieferten Map Pack eine Schwierigkeitsstufe auszuwählen. Es steht easy, medium, hard, complex und extra zur Auswahl. Wo man spielt ist erstmal egal, man kann überall spielen, nur das nächste Level steht erst nach erfolgreicher Beendigung des aktuellen Levels zur Verfügung. Wenn man erstmal ein wenig gucken möchte, kann man auch erst ein Tutorial spielen und sich mit der Handhabung vertraut machen.
Die Steuerung ist zwar ein wenig komisch angelegt, aber lernbar und wenn man weiss was wo ist, auch gut handhabbar. Man sollte also durchaus auch mal in die Hilfe gucken wo beschrieben wird, welche Funktion wo liegt. Jedes Level ist zoom- und drehbar, sodass man eigentlich selten den Überblick verliert. Ein allgegenwärtiges Raster hilft dem symmetrischen Bauen und eine Kopier und Einfügfunktion hilft dabei ebenso. Und wenn einem mal ein Missgeschick passiert, weil man was versehentlich gelöscht hat, dann kann man es auch ungeschehen machen. Wenn ich richtig gezählt habe, kann man bis zu 5 Schritte wieder widerrufen. Die Handhabung ist also durchaus durchdacht, auch wenn es erstmal nicht so aussieht.
Zudem finde ich das die Grafik von einer starken Detailverliebtheit geprägt ist. So ist der Zug eine Dampflok mit schwarzen Rauchschwaden, man kann die Tageszeit einstellen und dabei dem Verlauf der Sonne zugucken und jederzeit aus fast jeder Perspektive dem Verlauf der Testphase folgen. Und wenn man möchte kann man sich auf den Beifahrersitz des Autos setzen und sich seine Baukünste aus der "normalen" Perspektive anschauen. Bei dem Sound ist es so, dass wenn man dem Geschehen nicht so nah ist, die Effekte leise sind, wenn man aber direkt neben den brechenden Elementen ist oder in der Nähe der Dampflok die Effekte lauter sind.
Spielstart und Einstellungen
In dem Ordner des Spiels findet man zwei Programme vor. Das eine nennt sich "bcs" und ist das Hauptprogramm. Das zweite mit dem Namen "setup" ist alleine für die Einstellung der Grafikoptionen. Nicht sehr Mac- like, aber in Ordnung.Man sollte also erst das Setup starten, bevor man ins eigentliche Spiel geht. Hier kann man dann die Auflösung einstellen, ob es Fullscreen sein soll, oder nicht, welches Detaillevel für die Texturen gelten soll. Damit ist soweit alles abgedeckt und dem Spiel steht jetzt nichts mehr im Weg.
Bei dem ersten Start wird man aufgefordert seine Registrierdaten einzugeben. Wenn man dann auf Start Game klickt, wird man aufgefordert ein Profil zu erstellen. Wegen diesem Profil ist es möglich das mehrere Leute das Spiel spielen ohne sich gegenseitig mit den Spielständen in die Quere zu kommen. Sehr gute Idee! Danach hat man die Wahl von dem mitgelieferten Map Pack eine Schwierigkeitsstufe auszuwählen. Es steht easy, medium, hard, complex und extra zur Auswahl. Wo man spielt ist erstmal egal, man kann überall spielen, nur das nächste Level steht erst nach erfolgreicher Beendigung des aktuellen Levels zur Verfügung. Wenn man erstmal ein wenig gucken möchte, kann man auch erst ein Tutorial spielen und sich mit der Handhabung vertraut machen.
Spielidee
In diesem Spiel geht es, wie der Name schon sagt um Brückenbau. Als Spieler muss man dafür sorgen das man mit dem Geld auskommt und eine stabile Brücke baut. Als Gegenspieler hat man dann das Geld, die Distanz und die Belastung. Hört sich komisch an, aber wenn man es mal ein wenig gespielt hat und dann bei dem Medium Levels angekommen ist, kann man dieses eher nachvollziehen. Es stehen verschiedene Materialien zur Verfügung wie Eisen, Stahl, Kabel, Hydraulische und Elastische Elemente. Die zur Verfügung stehenden Mittel variieren von Level zu Level, genauso wie die Distanz, die Kontaktpunkte der Brückenelemente und der Nutzlast, also Schiff, Zug oder Auto (oder alles zusammen).Spielverlauf
Jedes Level hat seine Tücken und es ist öfters knobeln angesagt. Es gibt zwei Modi, einmal den Editiermodus und den Simulationsmodus. Im Editiermodus kann man bauen was die Phantasie einem bietet und das Geld gestattet und im Simulationsmodus sieht man dann wie die Phantasie von der Physik in Bruchstücke zerlegt wird und die Autos entweder absaufen oder fliegen lernen. Manchmal hat man auch das Glück das es direkt beim ersten Versuch hält und tritt dann euphorisch zum nächsten Level an um dort erstmal richtig nachdenken zu müssen. In der Simulation hat man ein paar Hilfen zur Verfügung. Man kann zum Beispiel die Belastung der Brücke farbig hervorheben lassen, den Zusammensturz verlangsamen und sogar pausieren. Wenn man es noch einmal betrachten will, kann man die Simulation auch zurücksetzen.Die Steuerung ist zwar ein wenig komisch angelegt, aber lernbar und wenn man weiss was wo ist, auch gut handhabbar. Man sollte also durchaus auch mal in die Hilfe gucken wo beschrieben wird, welche Funktion wo liegt. Jedes Level ist zoom- und drehbar, sodass man eigentlich selten den Überblick verliert. Ein allgegenwärtiges Raster hilft dem symmetrischen Bauen und eine Kopier und Einfügfunktion hilft dabei ebenso. Und wenn einem mal ein Missgeschick passiert, weil man was versehentlich gelöscht hat, dann kann man es auch ungeschehen machen. Wenn ich richtig gezählt habe, kann man bis zu 5 Schritte wieder widerrufen. Die Handhabung ist also durchaus durchdacht, auch wenn es erstmal nicht so aussieht.
Grafik und Sound
Das Spiel ist das, was ich als "reduced to the max" bezeichnen würde. Das Spiel beschränkt sich auf die Idee und die Grafik ist übersichtlich, einstellbar für fast jeden Prozessor und ist voll in Ordnung. Ein grafisches Spektakel wie in diversen anderen Spielen ist nicht zu erwarten, aber die Augen fangen nicht an zu bluten. Ich würde also die Grafik und den Sound, der ebenfalls recht minimalistisch gehalten ist, als voll in Ordnung bewerten, es passt gut zu dem Spiel und steht der Spielidee nicht im Weg.Zudem finde ich das die Grafik von einer starken Detailverliebtheit geprägt ist. So ist der Zug eine Dampflok mit schwarzen Rauchschwaden, man kann die Tageszeit einstellen und dabei dem Verlauf der Sonne zugucken und jederzeit aus fast jeder Perspektive dem Verlauf der Testphase folgen. Und wenn man möchte kann man sich auf den Beifahrersitz des Autos setzen und sich seine Baukünste aus der "normalen" Perspektive anschauen. Bei dem Sound ist es so, dass wenn man dem Geschehen nicht so nah ist, die Effekte leise sind, wenn man aber direkt neben den brechenden Elementen ist oder in der Nähe der Dampflok die Effekte lauter sind.
Fazit
Die Handhabung ist recht gewöhnungsbedürftig und das Look and Feel ist nicht gerade so wie man es vom Mac gewohnt ist, aber für den Spaß den das Spiel bietet ist dieser Punkt eigentlich irrelevant. Man gewöhnt sich schnell an die Handhabung und trotz der wahnsinnigen Komplexität des Spiels mit dem Aufbau ist es sehr einfach zu bedienen und man stolpert nicht über Physikalische und Statische Übertreibungen. Ziel ist es Brücken zu bauen und damit seinen Spaß zu haben. Diese Grundidee wird genial einfach umgesetzt und ist sehr gut zu handhaben. Die Möglichkeit das Spiel nicht Fullscreen zu spielen ist eine gute Idee... So hat man die Möglichkeit das Spiel "mal eben nebenher" zu spielen. Der Monitor ist nicht blockiert und wenn man in ein anderes Programm wechselt, wird der Spielverlauf angehalten. Also alles in allem ein hervorragendes Spiel, ein wenig Denkarbeit, ein bisschen ausleben der Destruktiven Ader und sehr viel Spielspaß. Eine Empfehlung meinerseits ist es definitiv :-)
POSITIV
- innovative Spielidee
- Profile für verschiedene Spieler
- integrierter Leveleditor
- erweiterbar durch Mappacks
- gutes Preis-/ Leistungsverhältnis
- Profile für verschiedene Spieler
- integrierter Leveleditor
- erweiterbar durch Mappacks
- gutes Preis-/ Leistungsverhältnis
NEGATIV
- recht schlechte Lesbarkeit bei den Auswahlpunkten
85%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
mittel
mittel
(n.v.)
mittel
mittel
(n.v.)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G3 500 Mhz 128 MB RAM 16 MB Grafikkarte Mac OS X 10.1 |
G3 700 Mhz 256 MB RAM 32 MB Grafikkarte Mac OS X 10.1 |
G4 900 Mhz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3 |
iBook G4 933 Mhz 640 MB RAM ATI Mobility Radeon 9200 Mac OS X 10.3.5 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Bridge Construction Set" bereit.





