Multiwinia
Testbericht von Benjamin
Entwickler: Introversion
Herausgeber: Ambrosia
System: Mac OS X*
Erschienen: Frühjahr 2009 in Deutsch
Plattform: PPC / Intel*
Genre: Strategie / Wirtschaft
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 15-20 ¤
Demo: Ja, Download now!
Freigabe: ab 12 Jahren, Infos zur USK
Darwin ist tot! Nur der Flachste überlebt! Ambrosia und Introversion greifen wieder einmal tief in die Indie-Gaming-Kiste und bringen das nunmehr vierte Spiel aus dem englischen Software-Haus für den Mac heraus. Multiwinia ist die konsequente Fortsetzung von Darwinia und verbirgt ein schnelles Mehrspieler-geeignetes Strategiespiel.
Direkt vorweg: Es gibt nur einen Einheiten-Typ! Jetzt werden viele Strategen unter euch aufhorchen und ein empörtes Flüstern wird über die Lippen kommen. Aber Achtung: Gerade diese Tatsache macht Multiwinia so interessant. So habt ihr die Möglichkeit, eure Mannen in Armeen einzuteilen, die taktische Vorteile haben, sich aber sehr viel langsamer bewegen. Zusätzlich landen immer mal wieder Kisten mit schwerem technischem Gerät auf der Karte. So könnt ihr mit den schweren Kampftürmen eure Stütz- und Brutpunkte besser verteidigen und mit einem bestellten Luftangriff die gegnerische Basis auf euren Sturmlauf vorbereiten. Des Weiteren könnt ihr mit Veränderungen wie „Heiße Füße“ oder „Wut“ die psychischen und physischen Eigenschaften eurer Soldaten zu euren Gunsten verbessern.
Neben dem Einzelspieler-Modus gibt es einen Online-Mehrspieler-Modus, der auch Duelle gegen Windows-Spieler unterstützt. Leider muss man dazu sagen, dass es oft keine Gegenspieler gibt, was eine wahre Schande ist! Schließlich hält das Spiel besonders im Multiplayer-Modus die meisten Überraschungsmomente parat und bietet ein leicht zugängliches, aber schwierig zu meisterndes Strategiespiel. Besonders die Kistenverstärkungen können das Kriegsglück entscheidend verändern.
Kleinere Abzüge gibt es noch für einen bekannten und noch nicht behobenen Bug: Die Routenwahl eurer Krieger ist manchmal nicht nachvollziehbar. Besonders auffällig ist dies bei dem Spielmodus „Schnapp dir die Statue“. Hier müsst ihr oft von Hand nachkorrigieren, schade.
Drück die Leertaste, wenn du bereit bist
Sechs verschiedene Spielmodi, drei KI-Schwierigkeitsgrade und viele Power-Ups. Das ist in Kürze der Spielinhalt von Multiwinia. Mal müsst ihr um die komplette Vorherrschaft über ein Gebiet kämpfen, mal gilt es Solarkraftwerke für die Betankung eurer Rakete zu besetzen. Daneben die gibt es übliche Spielmodi wie Capture the Statue. Dabei spielen bis zu vier Parteien gegeneinander.Direkt vorweg: Es gibt nur einen Einheiten-Typ! Jetzt werden viele Strategen unter euch aufhorchen und ein empörtes Flüstern wird über die Lippen kommen. Aber Achtung: Gerade diese Tatsache macht Multiwinia so interessant. So habt ihr die Möglichkeit, eure Mannen in Armeen einzuteilen, die taktische Vorteile haben, sich aber sehr viel langsamer bewegen. Zusätzlich landen immer mal wieder Kisten mit schwerem technischem Gerät auf der Karte. So könnt ihr mit den schweren Kampftürmen eure Stütz- und Brutpunkte besser verteidigen und mit einem bestellten Luftangriff die gegnerische Basis auf euren Sturmlauf vorbereiten. Des Weiteren könnt ihr mit Veränderungen wie „Heiße Füße“ oder „Wut“ die psychischen und physischen Eigenschaften eurer Soldaten zu euren Gunsten verbessern.
Neben dem Einzelspieler-Modus gibt es einen Online-Mehrspieler-Modus, der auch Duelle gegen Windows-Spieler unterstützt. Leider muss man dazu sagen, dass es oft keine Gegenspieler gibt, was eine wahre Schande ist! Schließlich hält das Spiel besonders im Multiplayer-Modus die meisten Überraschungsmomente parat und bietet ein leicht zugängliches, aber schwierig zu meisterndes Strategiespiel. Besonders die Kistenverstärkungen können das Kriegsglück entscheidend verändern.
Alles so flach hier
Die Musik ist, wie man sie von Introversion kennt: Nicht allzu aufdringlich und stimmig im Hintergrund. Die sphärischen und elektronisch geprägten Sounds sind nicht direkt Musik, spiegeln aber sehr gut das vom Spiel geprägte Bild eines zerstörten Planeten wieder. Auch die Grafik fügt sich in dieses Konzept ein: Öde Landschaften und verdrehte widernatürliche Farben bestimmen das Bild. In Gänze betrachtet erweißt sich das Gesamtkonzept als Kunstwerk. Eure flachen Kameraden bilden auch gekonnt ein Gegenbeispiel zu den runden natürlichen Formen der realen Welt.Abstriche
Abstriche muss man ganz klar bei der Handlung setzen: Es gibt sie de facto nicht! Ambrosia beschreibt das Spiel als ein brutales Metzel-Spiel. Und das ist es auch! Des Öfteren fliegen Zahlen über den Bildschirm: 500 Kills, 1000 Kills, 2000 Kills. Auch wenn hier kein Blut fließt, für Kinder ist dieses Spiel nicht die richtige Freizeitbeschäftigung.Kleinere Abzüge gibt es noch für einen bekannten und noch nicht behobenen Bug: Die Routenwahl eurer Krieger ist manchmal nicht nachvollziehbar. Besonders auffällig ist dies bei dem Spielmodus „Schnapp dir die Statue“. Hier müsst ihr oft von Hand nachkorrigieren, schade.
Fazit
Multiwinia ist ein schnelles und ausgeklügeltes Strategiespiel für alle, die ein Spiel mit großen Umfang (40 Karten) zu einem günstigen Preis haben möchten. Ein Lob gilt den Entwicklern für das Gesamtbild und ein weiteres Lob für die Portierer, die nicht nur einen stabilen Port abgeliefert haben, sondern sich auch noch um PPC-Kompatibilität gekümmert haben. Wenn nun noch der Map-Editor erscheint, kann man das Spiel uneingeschränkt für alle Spieler ab 16 Jahren empfehlen.
POSITIV
- günstiger Preis
- viele Karten
- schnelles und forderndes Spielprinzip
- viele Karten
- schnelles und forderndes Spielprinzip
NEGATIV
- Routenfindung manchmal fehlerhaft
- hoher Grad an Gewalt
- wenige Gegenspieler im Mehrspieler-Modus
- hoher Grad an Gewalt
- wenige Gegenspieler im Mehrspieler-Modus
85%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
sehr gut
mittel
gut
sehr gut
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G5-Prozessor 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4.11 |
Intel Core 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4.11 |
Intel Core 2 Duo 1536 MB RAM 128 MB RAM Mac OS X 10.5.6 |
iMac Intel Core 2 Duo 2 Ghz 4096 MB RAM ATI Radeon X1600 Mac OS X 10.4.11 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Multiwinia" bereit.





