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Ghost Recon 3 - Erste Impressionen

Ein Highlight auf der Games Convention 2005, für einen Ghost Recon Veteranen wie mich, war natürlich das für den PC kommende Ghost Recon 3. Ich hatte die Möglichkeit, direkt mit dem Entwickler des Spiels zu sprechen, was ich natürlich ausgenutzt habe, um meine Neugier zu befriedigen.

Die PC Version wird sich in zweierlei Dingen von der Xbox Version unterscheiden: Die 3rd-Person Variante der XBox wird ausgelassen, sowie auch das Headup Display des Soldaten. Dieses Spiel wird, anders als der Vorgänger, ausnahmslos in Mexiko City spielen. Auch ist kein Add-On für Wald- oder generell Non-Urban-Karten geplant, so der französische Entwickler. Die Realität steht im Mittelpunkt und dementsprechend ist die Physikengine der Hammer. Soweit ich das in Erfahrung bringen konnte, reagiert alles, was nur im Entferntesten auf Physik anspricht, Bewegungen, Schüsse, Explosionen, mit sehr realistischen Bewegungen. Wasser reagiert auf Lichteinstrahlung, Schüsse und auch Bild hinter dem Wasserobjekt wird realistisch verzerrt.

Die Kommando-Karte wird in 3D vorliegen, ferner hat der Spieler die Möglichkeit via Satellit, sowie einer Aufklärungsdrone, Informationen über Feindstellungen bzw. Feindbewegungen zu sammeln. So wird es, wie auch im richtigen Kampf, eine wahre Informationsflut geben, die es zu Ordnen, Interpretieren und Analysieren gilt. Auch wird die Möglichkeit der Luftunterstützung durch Helikopter zur Verfügung stehen.

Ein weiteres, sehr interessantes Feature ist der Schwierigkeitsgrad, der einerseits die Durchschlagskraft der KI erhöht, aber und hier kommt das Wichtigste, die Trefferquote, die nötig ist, um den Feind zu eliminieren, senkt. Das heißt, Actionfans, die auf so etwas wie eine Lebensleiste stehen und Taktikfans, die mit einem Headshot den Kill erzielen wollen, kommen voll auf ihre Kosten.

Die KI hat mehrere Taktikmuster und versteht sich auch auf Gruppentaktiken. Da es in Ghost Recon 3 möglich sein wird, ganze Autos in die Luft zu sprengen, wird sich die dahinter versteckende KI ganz schnell einen anderen Platz zur Deckung suchen, dass heißt, der Überlebenswille der KI steht an erster Stelle. Auch werden die Terroristen mit neuester Waffentechnologie ausgerüstet sein; AK-47 sowie Alltagskleidung gehören damit der Vergangenheit an.
Der Multiplayer wird in zwei Varianten kommen: Es wird ein 4 vs 4 auf kleineren Maps geben. Diese Variante wird dem Einzelspielermodus ähneln. Die zweite Variante wird dem ersten Ghost Recon Teil ähnlich sein und lässt maximal 32 Spieler pro Server zu.

Eine Mac-Version ist zurzeit noch nicht geplant, so der Entwickler. Sollte es jedoch zu einer Portierung kommen, so dürfte man frühestens in einem Jahr damit rechnen.

Weitere Informationen

UbiSoft: Ghost Recon 3