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World of Warcraft - Burning Crusade: Blutelfen Startgebiet

Autor: Patrick

Willkommen zum zweiten Teil der Burning Crusade Preview. Diesmal werde ich euch einen kleinen Einblick in das Startgebiet der Blutelfen geben und den Weg bis Level 12 ein wenig beschreiben.

Die Story

All diejenigen die WarCraft III spielten, werden mit der Hintergrundgeschichte vertraut sein. Für den Rest gibt es eine kleine Zusammenfassung:

In all seinem Streben die Geisel zu vernichten, ging Prinz Arthas so weit, das Schwert Frostmourne an sich zu nehmen. Dieses raubte ihm jedoch seine Seele und verwandelte ihn in einen Todesritter. Nachdem er seinen Vater ermordete und die Geisel nach Lordaeron führte, war seine nächste Aufgabe Kel'Thuzad wieder zu beleben. Dies brauchte jedoch eine Quelle der Macht, wie es sie nur einmal in Azeroth gibt, den Sonnenbrunnen. Dieser lag im Reich der Hochelfen, Quel'Thalas. Arthas drang in das Reich ein, tötete nahezu alle Hochelfen und nutzte den Sonnenbrunnen für seine Zwecke. Das Ergebnis war die Wiederauferstehung Kel'Thuzads als mächtiger Lich. Die überlebenden Hochelfen nannten sich nun Blutelfen, um ihre gefallenen Brüder zu ehren. Auf Rache aus, bekämpften die Überlebenden die Geisel und folgten sogar Prinz Kael'Thas bis in die Scherbenwelt. Dort erlangten sie durch neue dämonische Energien, welche ihnen Illidan gab, wieder ihre alte Stärke. Während die meisten zurückblieben, wurde einer nach Azeroth zurückgeschickt, um dort den Aufbau voran zu treiben. In der Hoffnung, dass ihr Prinz aus der Scherbenwelt zu ihnen zurückkehren würde, ist Silbermond in neuem Glanz erstrahlt. Da das Verhältnis zu den Menschen unter keinem guten Stern stand, schlossen sich die Blutelfen in einem Zweckbündnis der Horde an.

Erste Schritte

Die ersten Quests sind schnell erledigt, immerhin sind sie nicht sonderlich anspruchsvoll. Es sind lediglich einige Killquests. Leider ändert sich daran kaum etwas. Bis auf einige wenige Momente bleibt es dabei. Abwechslungen wie bei den Draenei vermisst man. Einzig die Einführung in die Verwendung der Volksfähigkeit ist eine kleine Ausnahme. Dank einer sehr großen Anzahl an Gegnern sind die Aufgaben sehr schnell zu erledigen und man darf sich schon bald auf den Weg machen, neue Gebiete zu entdecken.

Der weitere Weg zu einem Helden

Im Gegensatz zum Draenei Startgebiet merkt man schon sehr schnell, dass viel gelaufen werden muss. Dies sorgt dafür, dass man recht lange braucht, um ein Level zu schaffen. Grob geschätzt würde ich sagen, dass die Blutelfen ein dreimal so großes Gebiet zum Questen haben wie die Draenei. Auch hier dominieren Killquests das Tagesgeschäft. Innovative Questreihen wie bei den Draenei sucht man vergebens. Lediglich eine sehr laufintensive Abfolge von Quests stellt hier eine kleine Ausnahme dar. So haben zwei Zauberschüler ein Zauberbuch verloren. Zunächst soll man es finden und ihrem Lehrer zurückbringen. Da ich nicht zu ihrer Klasse gehöre, hätte ich keine Bestrafung zu erwarten und die zwei Schüler wären aus dem Schneider. Sie spekulieren darauf, dass ihr Lehrer nicht merkt, dass sie mich schicken. Falsch gedacht, denn nun sollen wir die zwei in Schweine verwandeln und ihnen so eine Lektion erteilen. Wirklich spannend ist diese Questreihe jedoch nicht, außer man hat Spaß daran denselben Weg dreimal hin und her zu laufen und dabei mal schnell über eine Viertelstunde zu investieren.

Während man sich bei den Draenei an dunkle Farben gewöhnen muss, gibt es hier satte Farben zu sehen. Grünes Gras, ein blauer Himmel, blühende Blumen und herbstlich aussehende Bäume. Die Gebäude strahlen von weitem und die Eingänge sind mit leuchtend blauen Schleiern verziert. Goldene Statuen hier und da runden das ganze noch ab.

Die Hauptstadt

Silbermond ist durch ein ausgedörrtes Flussbett in zwei Teile geteilt. Im Westen liegt die noch zerstörte Hälfte. Sie ist unbewohnt und wird von Untoten belagert. Im Osten jedoch liegt das wieder aufgebaute Silbermond. Die Stadt ist in mehrere Distrikte aufgeteilt in denen man die Händler und Trainer findet. Einem Schurkenlehrer begegnet man in der "Murder Row", den Paladintrainer in einem Gebäude am "Farstriders' Square" und Händler beim Bazar.

Das Stadtbild selbst, ist geprägt von hohen Gebäuden, goldenen Statuen, breiten Straßen und Alleen. Immer wieder sieht man Objekte in der Luft schweben, Besen, die selbstständig ihre Arbeit verrichten und Botschafter der anderen Nationen, die der Horde angehören. Auch wenn die Stadt an sich nicht sonderlich groß ist, wirkt sie durch ihre hohen Gebäude und deren prunkvolle Optik sehr edel und riesig. Blau leuchtende Schleier zieren die Eingänge der Gebäude und verschönern auch im Inneren die Umgebung. Überhaupt ist alles sehr orientalisch angehaucht. Etwas seltsam, da gerade die Sprache der Draenei, einen orientalischen Akzent hat und ihre Tänze sehr an den Orient angelehnt sind. Aber gut, letzten Endes ist das ja kein Beinbruch.

Fazit

Nachdem ich zunächst das Draenei Startgebiet in nur wenigen Stunden hinter mich brachte und immer wieder aufs Neue Überrascht wurde, war ich doch schon sehr enttäuscht, was die Horde zu bieten hat. Zugegeben die Farbwahl ist wesentlich freundlicher und es schaut alles sehr schön aus, doch das ständige hin- und hergerenne ist einfach nur nervig. Es gibt nahezu keine Quests die man parallel machen könnte, was die Dauer bis zum erreichen des nächsten Levels erheblich erhöht. Absolut beeindruckend hingegen ist Silbermond und braucht sich vor seinem Pendant Exodar nicht zu verstecken. Die Aufteilung in die einzelnen Bereiche der Stadt ist gut gelungen und man hat schon nach sehr kurzer Zeit einen guten Überblick.

Weitere Informationen

G4M: Burning Crusade Spezial